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"10 Minuten an der Krippe"

In der Weihnachtszeit kamen rund 2200 Besucher zu den "10 Minuten an der Krippe" ins Schönstatt-Zentrum Liebfrauenhöhe. "Maria und Josef sind schon da!", so kam am 29. Dezember - über eine Stunde vor Beginn der Feier - ein Anruf ins Wallfahrtsbüro. Ein Zwillingspaar aus Wien, das in Ergenzingen zu Besuch bei den Großeltern war, kam mit dem Wunsch, das heilige Paar zu spielen. Sie erzählten: "Wir kommen jedes Jahr, doch Maria und Josef konnten wir noch nie spielen."
Bald darauf kamen viele Kinder mit ihren Eltern die Liebfrauenhöhe herauf gezogen. Die vielen Gewänder in der Eingangshalle laden geradezu zum Mitspielen ein. Im Nu gibt es viele Engel, Sternenkinder, Hirten und Schafe. Die heiligen drei Könige ziehen meist mit einem großen Gefolge zur Krippe.
Die Christkindprozession durch die Kirche, bei der alle mitspielenden Kinder das Jesuskind begleiten, ist immer etwas Besonderes. Dabei ist kaum zu erkennen, wer mehr strahlt, die mitspielenden Kinder oder ihre Eltern.

"Weihnachtsorchester"
Kindersegnung

 

Die Kindersegnung am Ende der Feier ist ein Höhepunkt. Jedes Kind wird persönlich gesegnet, es bekommt die ganz persönliche Zusage Gottes: Ich habe dich gern, ich beschütze und begleite dich.
 

 

 
 
 
 
Echos
"Hier ist man einfach herzlich willkommen. Darum kommen wir so gerne", betont eine Frau aus B., die mit ihrer Familie jedes Jahr mehrmals zu den "10 Minuten an der Krippe kommt." "Die Kinder wünschen selber, dass wir zum Krippenspiel gehen. Heute stand Elisabeth bereits eineinhalb Stunden vor der Feier fertig auf der Matte."
 

"10 Minuten an der Krippe"

"Wir kommen aus Gingen an der Brenz" erklärt ein Mann. "Bei uns wurde die Fahrt zur Liebfrauenhöhe als Gemeindefahrt ausgeschrieben. Da sich sonst keine Familie gemeldet hat, ist unser Pfarrer mit allein mit unserer Familie zur Liebfrauenhöhe gefahren." Die Frau ergänzt: "Meine Schwester hilft gerade bei den '10 Minuten an der Krippe in Schönstatt', das ist Schwester M. Luisa. - Nach Schönstatt ist es für uns zu weit. Darum sind wir heute auf die Liebfrauenhöhe gekommen."

 

Kathleen, die seit Jahren darauf wartete, Maria spielen zu können, ist überglücklich, dass es nun geklappt hat. Nach der Feier erklärte sie: "Im nächsten Jahr komme ich wieder. Dann spiele ich mit meiner Querflöte bei der Musikgruppe mit." Tatsächlich gibt es immer neue Möglichkeiten des Mitwirkens bei der Krippenfeier. Viele Jugendliche, die früher selber mitspielten, helfen nun bei der Kinderbetreuung.
 
"Vielen, vielen Dank für alles, für alle Mühe", so bedankt sich eine Frau nach der Krippenfeier und erklärt: "Wir kommen aus Norddeutschland. Fünf Jahre waren wir in China und zwei in Tschechien. Jetzt sind wir wieder in Deutschland. Wir kommen nächstes Jahr sicher wieder!"
 
Bäckerei Bulach (Ergenzingen) und Bäckerei Plaz (Eutingen) und Frau Konz danken wir herzlich für die großzügigen Spenden von Weihnachtsgebäck, die für das Zusammensein im Anschluss an die "10 Minuten an der Krippe" verwendet wurden.
Lesen Sie auch den Bericht aus dem  "Schwäbischen Tagblatt".