Sie sind hier

Inspirationen am Montagabend im Kentenich-Jahr


Kentenichinspirierter Montagabend in großer Runde (Foto: smah)

SMAH. „Das war wieder ein tatsächlich inspirierender Abend mit sehr gut ausgewählten ansprechenden Texten! Wir sind beflügelt nach Hause geradelt!“, so schreibt Frau F., die zusammen mit ihrem Mann schon oft an dieser Veranstaltung teilnahm. An diesem Abend sind rund 30 Teilnehmer bei den „Inspirationen“: Ehepaare, die an der „Auszeit für Familien“ im Zentrum teilnehmen, und Besucher, die aus verschiedenen Richtungen zu Fuß, mit dem Rad oder mit dem Auto eigens für diesen Abend zur Liebfrauenhöhe kommen.

 

Ferien – eine Erholung von körperlicher Arbeit und geistigem Druck


Ferien - eine Zeit, die Füße baumeln zu lassen. (Foto:smah)

Bei den „Inspirationen am Montagabend“ werden ausgewählte Texte von Pater Kentenich gelesen und beim anschließenden Austausch Impulse für das tägliche Leben herausgearbeitet. „Es ist halt so, die gewöhnlichen Alltagssorgen sind weggefallen, Geist und Seele können wacher werden, der Druck der Arbeit ist nicht ständig in uns.“ (J. Kentenich) Dieser und andere Sätze von Pater Kentenich, die angesprochen haben, werden zunächst kommentarlos in die Runde gesagt. „Wenn die anderen etwas nennen, entdecke ich immer: Da steckt noch mehr drin, als ich selber entdeckte“, so Frau F. „Die Ferien, eine Erholung von körperlicher Arbeit, auch eine Erholung von geistigem Druck. Aber ich glaube, das sollten wir festhalten: Wir kennen keine Ferien von der Verbindung mit Gott.“ Diese Aussage Pater Kentenichs greift Sr. M. Andita Potthast auf und eröffnet den Austausch.

 

Lebendiger Kentenich-inspirierter Austausch mit großer Weite


Der Austausch ist überaus lebendig. (Foto:smah)

„Erholung ist für uns, wenn wir uns abends in den Garten setzen, die herrlichen Blumen betrachten und dem Bachlauf lauschen“, bringt Herr B. ein. Herr L. erzählt, wie gerne er im Garten arbeitet und sagt: „Wenn ich in der Natur arbeiten darf, dann darf ich dem Schöpfer unter die Arme greifen. Da begegne ich Gott.“ Frau A. die im 6. Stock in der Stadt wohnt, stellt heraus, dass sie nicht die Möglichkeit hat, sich im Garten zu erholen, doch ihr hilft es, sich abends eine Viertelstunde Zeit zu nehmen, um auf den Tag zu schauen. Dabei bemühe sie sich, das Positive festzuhalten und dafür zu danken. „Für mich ist die Begegnung mit Menschen ganz wichtig“, bringt Frau W. ein. „Durch die Begegnung mit Menschen komme ich auch in Verbindung mit Gott.“ „Zwei oder drei Wochen im Jahr während des Urlaubs sich erholen, das ist einfach“, meint Frau F. „Ich finde es viel wichtiger, im Alltag die schöpferischen Pausen einzubauen.“ Und Herr F. erinnert nochmals an den Satz: „Ob wir Ferien haben oder in der Arbeit untergehen, es bleibt fest ... also Gott suchen, Gott finden, Gott lieben in allen Dingen, in allen Situationen.“ (J. Kentenich) „Danke, dass wir zum Austausch in der großen Runde beieinander geblieben sind“, sagt Frau N. am Ende strahlend. „Das gab eine große Weite.“

 


Die "Inspirationen am Montagabend"
gehen über das Kentenich-Jahr hinaus weiter. (Foto: smah)

Das müssen Sie unbedingt öfter machen

„Das müssen Sie unbedingt noch öfter machen“, betont Frau N. beim Zusammenstehen nach der Veranstaltung. Tatsächlich bringen die Abende echte Inspiration, guten Austausch und Erkenntnisse für den praktischen Alltag. Sie greifen das Anliegen Pater Kentenichs auf, alles in Verbindung mit Gott zu bringen, und helfen, im Alltag Glauben und Leben zu verbinden. Bei den Verantwortlichen steht bereits fest: Die „Inspirationen am Montagabend“, eine Veranstaltung der Schönstattbewegung der Region Liebfrauenhöhe aus Anlass des Kentenich-Jahres, gehen über das Kentenich-Jahr hinaus weiter.