Das letzte Konzert klingt immer noch nach.

Kirchenmusik im Schönstatt-Zentrum Liebfrauenhöhe

Die Aufgabe, die Kirchenmusik an einem Wallfahrtsort wie das Schönstatt-Zentrum zu betreuen, ist nicht nur wie ein besonderer Beruf, sondern es setzt eine Berufung voraus. Die Bestimmung für diese Aufgabe, die göttliche Schönheit und Wahrheit durch den Gesang und das Orgelspiel zum Strahlen zu bringen, ist ein großes Geschenk. Das Spielen an der Orgel, Dirigieren und Gestalten der Gottesdienst ist Teilnahme an dem schöpferischen Reichtum Gottes. Seine Güte und Menschenliebe macht es möglich.

Durch die Reihe der 'Geistlichen Abendmusik', durch die Gestaltung der Gottesdienste an der Orgel oder mit dem Schwesternchor, im Zusammenspiel mit anderen Musiker/innen erschließt sich ein Spektrum der Herrlichkeiten Gottes, die uns im Tiefsten berühren und für Gottes Gegenwart aufschließen möchten.


Die Albiez-Orgel

Hier finden Sie die Disposition der Albiez-Orgel auf der Liebfrauenhöhe

Die Orgel der Krönungskirche auf der Liebfrauenhöhe wurde von der Firma Winfried Albiez / Lindau als ihr Opus 2. erbaut. Am 19. März 1971 fand die Einweihung dieser Orgel statt. Sie verfügt über 25 klingende Register (mit 1798 Pfeifen), die auf zwei Manuale verteilt sind. Die Aufteilung in Hauptwerk, Schwellwerk, Groß- und Kleinpedal lässt sich von außen leicht erkennen und nachvollziehen. Selbst die mechanische Spieltraktur ist wie sonst selten der Fall, weitgehend sichtbar, da die Werke frei in einem Stahlrahmen gefasst, über dem Spieltisch angeordnet sind. Die Disposition der Orgel wurde in Zusammenarbeit mit Professor Alexander Stadtmüller (Mainz) erstellt. In ihrer Farbigkeit bietet die Orgel einen hohen Grad an darstellerischen Möglichkeiten.
Eine „gute Orgel“ wurde einmal mit der Trias „Gravität, Brillanz und Poesie“ umschrieben. Diese drei Eigenschaften geben tatsächlich ein umfassendes Gesamtbild, in dem verschiedene Spannungspole imstande sind, eine harmonische Einheit zu bewirken. Etwas von dieser wundersamen Dreieinheit vermittelt die Albiez-Orgel in der Krönungskirche. Durch ihr Spiel dient sie zur „unendlichen Verherrlichung des Dreifaltigen Gottes und zur Vergöttlichung der Welt“ (J. K.). Möge Ihr Klang die Saiten unserer Seele berühren und in das Herz Gottes empor leiten!


Schw. M. Faustina Niestroj

stellt sich vor:

  • Hauptamtliche Kirchenmusikerin im Schönstatt-Zentrum Liebfrauenhöhe
  • Künstlerische Leiterin der „Geistlichen Abendmusik“
  • Lehrerin für Orgel- und Klavierspiel
  • Leitung der Chöre: Liebfrauenchor und Notabene in Baisingen
  • Ausbildung von Kantor/innen
  • Zusammenarbeit mit Instrumentalist/innen und Ensembles.
  • Geschäftsführerin des Cäcilienverbandes der Diözese Rottenburg-Stuttgart

Qualifikation:

Studium der Kirchenmusik auf B-Diplom an der Hochschule für Kirchenmusik in Rottenburg (2009)

Während des Studiums

... Ein kleines Video auf YouTube. Sr. Faustina dirigiert in der Wallfahrtskirche Weggental Mozarts Spatzenmesse.

Als Abschlussarbeit schrieb sie ein Portrait über Wolfram Rehfeldt als Kirchenmusiker und Komponist

Kontakt zu Schwester M. Faustina Niestroj im Bereich Kirchenmusik auf der Liebfrauenhöhe.